Fragestellung und Ziel

Wie mache ich den Lehrern und Dozenten den Einsatz von Social Software schmackhaft? oder Wie schafft man es, dass der Einsatz von Social Software den Pilotprojekt-Charakter an Bildungseinrichtungen verliert?

Ergebnis-Pinnwand

2935555468_51ba0ce61d

Ergebnisse

Gegenstand = Social Software in der Institution

Zielgruppe = Lehrer und Dozenten

Der Zielgruppe begegnet man auf verschiedenen Ebenen:

  1. Ebene: Rollenverständnis des Lehrers/Dozenten – Im Moment sieht sich der Lehrer/Dozent vordergründig als Vermittler. Bei Einsatz von Social Software könnte sich diese Rolle mehr zu der eines Begleiters wandeln.
  2. Ebene: Lehrer/Dozenten müssen immer die Aufwand/Nutzen-Relation beachten. Oftmals wird dem Einsatz von Social Software ein Mehraufwand zugemünzt. Dieser lässt sich allerdings damit relativeren, dass der Lehrer nur noch den Rahmen zur Verfügung stellt und die Schüler/Studenten den Content kollaborativ (mit dem Lehrer/Dozenten) erarbeiten.
  3. Ebene: Lehrer/Dozenten halten meist an herkömmlichen Produktionswegen ihrer Materialien (offline) fest. Durch die zur Verfügungstellung der Materialien online, können sie in Austausch mit anderen Lehrern/Dozenten an der gleichen Institution oder über deren Grenzen hinaus in Kontakt treten.

Ausgangspunkt und gleichzeitig auch die Zielgruppe der Lehrer/Dozenten sind die Schüler und Studenten mit (Ansätzen von) PC/Web-Affinität, was wiederum ein wichtiges Spannungsfeld darstellt.

Welche Strategien können zur Verbreitung von Social Software an der Institution verwendet werden?

  • Teil-Top-Down: An die Institutionsleitung herantreten und „von oben“ mit Druck den Einsatz vorantreiben.
  • Erstkontakt zum sanften Einstieg für die Lehrer/Dozenten ermöglichen, bei denen man zumindest Interesse an den Tools weckt.
  • Inseln: Unermüdlich als Social-Software-„Evangelist“ an seiner Institution agieren und Web-2.0-Tools einsetzen. Hierbei zu beachten ist die Definition von Zielen und die Zwischenreflexion zur Optimierung.
  • Tandem: Als Weiterführung der Inselstrategie mit weiteren „Evangelisten“ Paare bilden. Eventuell ein Tutorenprinzip zum Einsatz kommen lassen.

Wie lassen sich die Vorzüge von Social Software bei der Zielgruppe deutlich machen?

  • Neugier wecken! – z.B. durch Offenheit (als Option) für Schüler/Studenten (bis hin zu einem weltweiten Diskurs) und für Lehrer/Dozenten untereinander zum Austausch von Beispielszenarien
  • Studentenfeedback als Treiber
  • Vorstellen von Good (Best) Practise Beispielen, die „so nah wie“ möglich an dem betreffenden Einsatzfeld liegen
  • konkrete Szenarien entwickeln und vorstellen
  • Austausch zu Beispielen über diverse Kanäle (Blog, Wiki, Microblogging, …) und eine Verbesserung der Ergebnisse (z.B. Seminarunterlagen) durch Kollaboration mit anderen Lehrern/Dozenten ermöglichen
  • Hinweis auf zumeist gute Usability bei Web-2.0-Diensten

Ähnliche Beiträge

  • Gesucht: Ausrichter für Herbst-EduCamp 2014!

    Am Wochenende fand das inzwischen 12. EduCamp mit vorgeschaltetem LernLab an der Heinrich-von-Stephan Gemeinschaftsschule statt. An dieser Stelle ein riesen Lob an die Orga vor Ort! Ort und Termin für das nächste EduCamp stehen auch schon fest: Frankfurt vom 11.-13.4.2014. Dies soll uns als Anlass dienen, um Interessenten für die Ausrichtung des Herbst-EduCamp in einem Jahr zu…

  • „Könnte bitte ausnahmsweise mal jemand an die Kinder denken?“ Aufruf zum Crowdfunding

    Die Teilnahme an EduCamps ist auch in Hattingen wieder kostenlos. Das ist möglich, weil Förderer, Sponsoren und Spender die Unkosten übernehmen. Eine der großen Spenderinnnen ist beim EduCamp traditionell die Community selbst. Mit ihren Spenden sollen auch in Hattingen 2017 wieder die Teilnahmen von Kindern und Jugendlichen erleichtert werden.

  • #ecbw17 | Bad Wildbad

    Die Landesakademie – Standort Bad Wildbad Die Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen in Baden-Württemberg führt landesweit ausgeschriebene Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer durch. Sie dient der beruflichen Fort- und Weiterbildung von pädagogischem Personal im fachlichen Zuständigkeitsbereich des Kultusministeriums. Insbesondere zählt dazu die Gestaltung und Durchführung von Fortbildungsangeboten im Bereich Personalentwicklung, insbesondere für pädagogisches Leitungspersonal…

  • #ecc20 | Calberlah

    Bewerbung um das Frühjahrs-EduCamp 2020, eingesandt von Steffen Jauch Realschule Calberlah Die Realschule Calberlah befindet in der Nähe von Wolfsburg, Braunschweig und Gifhorn. Als kleine Schule auf dem Land sind wir eine von 17 MINT-Schulen des Landes Niedersachsen. Digitalisierung begreifen wir als Chance für eine partizipative Bildung aller Schulbeteiligten. Gleichzeitig verstehen wir uns als Multiplikator…

  • Übernachtungsmöglichkeiten

    Achtung, bitte Sonderkonditionen einzelner Hotels beachten! Jugendherberge Ilmenau Am Stollen 49 98693 Ilmenau Tel: 03677 / 884681 Fax: 03677 / 884682 E-Mail: jh-ilmenau at djh-thueringen dot de Übernachtungspreise mit Halbpension 22 Euro bzw. 21,50 Euro ab zwei Übernachtungen (für Personen älter als 27 Jahre 3 Euro Aufpreis) Alternativen zur Jugendherberge: Schülerfreizeitzentrum Ilmenau Am großen Teich…

  • Lernideen

    Lernen in Offenen Gemeinschaftlichen Entwicklungsprozessen. Untertitel: Ideen für eien Initiative für Bildung ‚von unten‘ (Wolfgang Schreiber, Detmold) Grundlagen Grundlage der in der Session vorgestellten Idee ist es, die Prinzipien Freier Software für den Bereich Bildung und Lernen zu nutzen. Freie Software wird in vielen Fällen in Offenen Gemeinschaftlichen Entwicklungsprozessen (OGE) erstellt. Diese Form der Collaboration…